Die Bewerbungsfrist für den Deutschen Arbeitsschutzpreis (DASP) 2027 wurde um 14 Tage verlängert und ist noch bis 15. Juli 2026 möglich. Die Auszeichnung wird in vier Kategorien vergeben: Prämiert werden vorbildliche strategische, betriebliche, kulturelle und persönliche Lösungen rund um Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit.
Die maßgeschneiderte Digitalisierung von Sicherheitsprozessen im Bausektor, eine wegweisende Sicherheitslösung für die Arbeit an Überlandleitungen, ein vorbildliches Modell für nachhaltig verankerten Arbeitsschutz in der Pflege – Maßnahmen wie diese sind in der Vergangenheit mit dem Deutschen Arbeitsschutzpreis ausgezeichnet worden. Unternehmen aller Größen und Branchen, aber auch Einzelpersonen haben überzeugende Konzepte realisiert, um sich und ihre Beschäftigten bestmöglich zu schützen. Ziel ist es auch in diesem Jahr wieder, Ideen zu finden, die helfen, Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten zu vermeiden und Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern.
Eine Teilnahme lohnt sich. Die vorgestellten Konzepte sind inspirierend und im Idealfall für möglichst viele Unternehmen adaptierbar. Prämiert werden vier vorbildlich entwickelte und gelebte Lösungen:
- in der Kategorie „Strategisch“: weitreichende Managementlösungen
- in der Kategorie „Betrieblich“: kreative, innovative Lösungen auf Betriebsebene
- in der Kategorie „Kulturell“: verhaltens- und verhältnisändernde Maßnahmen
- in der Kategorie „Persönlich“: Maßnahmen, die Sicherheit und Gesundheitsschutz der einzelnen Beschäftigten betreffen
Die Einreichungen werden von einer unabhängigen Jury aus Wirtschaft, Politik, Verbänden und Wissenschaft geprüft, zwölf Konzepte werden für eine Auszeichnung nominiert. Am 21. April 2027 wird der Deutsche Arbeitsschutzpreis in einem festlichen Rahmen in Berlin verliehen. Erst dort erfolgt die Bekanntgabe der vier Gewinnerinnen und Gewinner.