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Maßnahmen zum Schutz vor Sonne und Hitze

  • Juli 24, 2023

Bereits ab April kann die UV-Strahlung der Sonne so intensiv sein, dass Haut- und Augenschäden drohen. Hohe Temperaturen belasten zudem den Kreislauf. Was jetzt zu tun ist, beschreibt die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM). 

// Grafik: BG Etem

Zu viel Sonne und Hitze können schädlich sein – insbesondere, wenn Menschen im Freien arbeiten. Unternehmen sind gefordert, entsprechende Gefährdungen zu beurteilen und Maßnahmen zu ergreifen. Technische und organisatorische Maßnahmen haben dabei Priorität vor persönlichen Schutzmaßnahmen. Wichtig ist: Wirksam sind die Maßnahmen immer nur, wenn Beschäftigte mitziehen.

Technische Hilfen

  • Arbeitsbereiche mit Schirmen, Sonnensegeln oder Zelten ausstatten.
  • Unterstellmöglichkeiten für Pausen im Schatten schaffen.
  • Baumaschinen mit Klimaanlagen ausrüsten.

Arbeitsorganisation

  • Beschäftigte über Gefahren durch UV-Strahlung und Vorhersagemöglichkeiten zur sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung (UV-Index) zum Beispiel durch Apps informieren.
  • Möglichst viel im Schatten oder in Innenräumen erledigen.
  • Arbeiten im Freien – wenn möglich – nicht in der Mittagszeit ausführen, lieber frühmorgens oder spätnachmittags.
  • Bei längeren Arbeiten im Freien für Schichtwechsel sorgen. 
  • Beschäftigten mit intensiver Belastung durch natürliche UV-Strahlung (beispielsweise regelmäßig mehr als eine Stunde bei hohem Sonnenstand) eine arbeitsmedizinische Vorsorge anbieten.

Kleidung

  • Körperbedeckende Kleidung aus kühlenden Materialien zur Verfügung stellen.
  • Geeignete Kopfbedeckungen mit Nacken- und Ohrenschutz oder breitkrempige Hüte bereithalten und dafür sorgen, dass Beschäftigte sie auch tragen.
  • Augen mit Sonnenschutzbrillen schützen beziehungsweise Sonnenbrillen parat halten.

Weitere Maßnahmen

  • Ausreichend Getränke (vor allem Wasser) zur Verfügung stellen.
  • UV-Schutzmittel für nicht bedeckte Körperteile (Gesicht, Hände) mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) nutzen – mindestens LSF 30, besser LSF 50+
  • Erste Hilfe für den Fall eines Hitzschlags sicherstellen.

Mehr dazu unter: www.bgetem.de

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