Im Rahmen des Uzin Utz Campus kamen die Besucher in diesem Jahr nicht nur in den Genuß einer spannenden Anzahl an Fachvorträgen. Der Spezialist für das bodenlegende Handwerk präsentierte auch seine neue U-Club App – ein digitales Bonusprogramm, das markenübergreifend treue Handwerkskunden belohnt.
Rund 550 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden waren nach Ulm zum Uzin Utz Campus gereist. „Wir wollen hier erneut die volle Bodenkompetenz der Gruppe vorstellen“, sagte Philipp Utz, CSO der Uzin Utz SE, zur Begrüßung, und er verriet auch schon ein wenig hinsichtlich der neuen App. „Wir haben ein neues Kundenbindungsprogramm. Die U-Club-App belohnt treue Kunden mit Prämien“, sagte er, und erklärte gleich das simple Prozedere: „Einfach die Rechnungen von gekauften Uzin Utz Produkten einscannen, dafür gibt es dann Punkte, die sich dann in Prämien umwandeln lassen.“
App bietet echten Mehrwert
Mit der U-Club App bietet Uzin Utz Nutzern einen echten Mehrwert – etwa durch individuelle markenspezifische Angebote, attraktive Prämien, Gewinnspiele, aktuelle Informationen oder den Händlerfinder, der schnell zum Fachhändler in der Nähe führt. Handwerkskunden sammeln Punkte für Materialeinkäufe aller Uzin Utz Marken, zusätzlich aber auch durch die Teilnahme an Veranstaltungen wie dem Campus oder an Umfragen. Die Punkte lösen sie gegen attraktive Prämien ein – einfach, mobil und markenübergreifend.
„Mit dem Bonusprogramm wollen wir die Loyalität unserer Kunden wertschätzen, ganz nach unserem Kampagnenmotto. Für jeden Einkauf belohnen lassen‘“, sagt Philipp Utz. „Der Campus war daher der ideale Zeitpunkt, um die App nach außen zu präsentieren.“ Alle wichtigen Funktionen sind direkt nach dem Starten der App auf dem Startbildschirm sichtbar. Der Nutzer sieht jeweils die Lieblingsmarke, die er bei der Registrierung im U-Club angegeben hat. Über den integrierten Händlerfinder gelangen Kunden schnell zu einem Fachhändler in ihrer Nähe.
Knapp zehn Prozent Wachstum
Um den Besuchern des Uzin Utz Campus den Einstieg in die neue App so leicht wie möglich zu gestalten, gab es vor Ort digitale Stelen, auf welchen live getestet und bei Bedarf das Fachpersonal gefragt werden konnte. Mit U-Club erhalten Nutzer einen einfachen und schnellen Zugang zu allen Kundenvorteilen und individuellen Angeboten. Rechnungen können per Foto oder PDF hochgeladen werden. Die App erkennt auf der gescannten Rechnung automatisch, welche Produkte von Uzin Utz gekauft wurden, und vergibt auf den Umsatz Punkte. Diese können dann direkt gegen Prämien aus einem attraktiven Prämienkatalog eingetauscht werden – vom Werkzeug bis zu Alltagsgegenständen, die das Handwerkerherz höher schlagen lassen. Nutzer können jederzeit den aktuellen Punktestand und Prämienüberblick einsehen.
Utz gab auch einige Einblicke in das Unternehmen preis. Er verriet, dass es „im Vergleich zum ersten halben Jahr 2024 in diesem Jahr knapp zehn Prozent Wachstum“ zu verzeichnen gibt, ein Indikator für eine „leichte konjunkturelle Erholung.“ Diese ist ein wichtiger Faktor für den Bodenspezialisten, um sich um neue Märkte zu kümmern, denn, so Utz, „die Basis dazu ist eine profitable Entwicklung der bestehenden Märkte.“ Aber auch andere Zukunftsthemen schnitt Philipp Utz in seiner Begrüßung an. So hat sich das Unternehmen in dem Berliner Start-Up Conbotics eingebracht, die sich mit ihrem selbst entwickelten Malerroboter auch auf dem Campus präsentierten. In Zeiten, wo Fachkräfte immer rarer gesät sind, rentiert sich ein Gerät, das Standard-Aufgaben eigenständig erledigt, sicher schnell. Und der Malerroboter streicht große Flächen nicht nur schnell, sondern auch sehr gleichmäßig.
Maschine schleift eigenständig
Selbst bietet Uzin Utz auch diverse digitale Features in seinen verschiedenen Eigenmarken, ebenso teilweise autonom agierende Geräte. So stellte das Unternehmen unter der Marke Pallmann einen innovativen Schleifroboter vor. Mit seinem autonomen Schliefen soll die unter dem Arbeitsnamen „Roboweasel“ vorgestellte Maschine dem Parkettleger einen zeit- und arbeitsintensiven Arbeitsschritt abnehmen. Eine mögliche Markteinführung ist für das erste Halbjahr 2026 avisiert.
Reges Interesse erzeugten auch die Maschinen und Werkzeuge von Wolff. Allen voran waren es die Stripper, die sowohl ferngesteuert als auch darauf sitzend Bodenbeläge zuverlässig entfernen. „Mit unseren aktuellen Themen im Campus scheinen wir den Nerv der Zeit getroffen zu haben“, meinte denn auch Philipp Utz angesichts der bestens besuchten Veranstaltung mit insgesamt 25 Workshops, „das belegt, welche Strahlkraft die Marken mit ihren Themen haben.“
Von Camillo F. Kluge