• Berufs- und Arbeitskleidung, PSA, UV-Schutz

Kühlender Warnschutz für hitzebelastete Outdoor-Arbeiter

  • April 30, 2026

Hohe Temperaturen erhöhen die körperliche Belastung und können die Sicherheit am Arbeitsplatz beeinträchtigen. Die neuen Warnschutzshirts von E. Cooline kombinieren Sichtbarkeit, UV-Schutz und Kühlung – und können so die thermische Belastung bei Arbeiten im Freien reduzieren.

Die T-Shirts sind in zwei Warnschutzfarben erhältlich.

Mit steigenden Temperaturen beginnt für viele Branchen die Arbeitssaison im Freien – und damit auch die Zeit intensiver UV- und Hitzebelastung. Gerade auf Baustellen oder im Straßenbau wird Schutzkleidung bei hohen Temperaturen jedoch häufig als zusätzliche Belastung empfunden und deshalb abgelegt. Moderne Arbeitsschutzlösungen müssen daher nicht nur schützen, sondern auch komfortabel sein.

Hohe Temperaturen am Arbeitsplatz sind nicht nur eine körperliche Belastung, sondern können auch die Sicherheit beeinträchtigen. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) weist in der Information 203-085 „Arbeiten unter der Sonne“ darauf hin, dass Hitze den Kreislauf belastet, die Konzentrationsfähigkeit mindert und damit das Unfallrisiko erhöht. Bereits ab etwa 30 Grad lässt die Leistungsfähigkeit deutlich nach – mit Folgen für Gesundheit und Produktivität.

Regelungen zum Hitzeschutz
Entsprechend reagieren zunehmend auch Gesetzgeber auf die wachsende Hitzebelastung am Arbeitsplatz. Länder wie Italien, Spanien oder Frankreich verschärfen ihre Regelungen zum Hitzeschutz. In Österreich gilt seit Januar 2026 eine neue Hitzeschutzverordnung. Auch in Deutschland wird über weitergehende Maßnahmen diskutiert.

Besonders betroffen sind Beschäftigte, die über längere Zeit im Freien arbeiten – etwa im Bauwesen, im Straßenbau, in der Logistik oder in der Landwirtschaft. Gleichzeitig wird klassische Schutzkleidung bei hohen Temperaturen häufig als zusätzliche Belastung wahrgenommen. Wird sie deshalb abgelegt, sinkt die Schutzwirkung der Persönlichen Schutzausrüstung.

Neben der Hitze stellt auch UV-Strahlung ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Langjährige UV-Exposition kann die Haut dauerhaft schädigen. Die DGUV weist seit Jahren darauf hin, dass bestimmte Hautkrebsarten durch berufliche UV-Belastung entstehen können. Hautkrebs ist deshalb bereits seit über zehn Jahren als Berufskrankheit anerkannt.

Die High Vis-Kühlshirts kombinieren Warnschutz, UV-Schutz und Kühlung und können so die Hitzebelastung bei Arbeiten im Freien reduzieren. // Fotos (2): E. Cooline

Schutz vor Sonne und Hitze
Für Unternehmen wächst damit die Verantwortung. Wer Menschen im Freien arbeiten lässt, muss sie zuverlässig vor intensiver Sonneneinstrahlung und zunehmender Hitze schützen. Neben organisatorischen Maßnahmen spielt dabei vor allem moderne Persönliche Schutzausrüstung (PSA) eine zentrale Rolle. Zwar werden häufig Maßnahmen wie veränderte Arbeitszeiten oder zusätzliche Pausen empfohlen. In der Praxis sind solche Lösungen jedoch nicht immer umsetzbar – etwa im Bau- oder Straßenbau, wo feste Bauabläufe und enge Zeitpläne eingehalten werden müssen. Technische und persönliche Schutzmaßnahmen gewinnen daher zunehmend an Bedeutung.

Mit dem High Vis-Langarmshirt Power Signal Shirt SX3 und dem High Vis-T-Shirt Power Signal T-Shirt SX3 hat E. Cooline Warnschutzshirts für hitzebelastete Outdoorarbeitsplätze entwickelt. Die Shirts kombinieren mehrere Schutzfunktionen und sollen gleichzeitig den Tragekomfort erhöhen.

Sie vereinen Warnschutz nach EN ISO 20471, UV-Schutz mit UPF 50+ sowie die integrierte Kühltechnologie Cooline SX3, deren Kühlwirkung von Hohenstein nach DIN Spec 60015 geprüft wurde. Die leichten, atmungsaktiven Materialien sind ergonomisch geschnitten, passen sich jeder Bewegung an und unterstützen die körpereigene Temperaturregulation. Dadurch kann Hitzestau reduziert und ein angenehmes Mikroklima am Körper geschaffen werden.

Hybrides Kühlkonzept
Ein besonderes Merkmal der Technologie ist ihr hybrides Kühlkonzept. Ein Kleidungsstück kann an unterschiedliche Hitzebedingungen angepasst werden. In etwa 90 Prozent der Anwendungen genügt die natürliche Verdunstungskühlung, bei der Wasser und Luft für den kühlenden Effekt sorgen. Bei stärkerer oder extremer Hitzebelastung oder bei hoher Luftfeuchtigkeit lässt sich die Kühlleistung durch Vorkühlung weiter verstärken. So kann ein einziges Kleidungsstück unterschiedliche Klimabedingungen abdecken – von warmen Sommertagen bis zu besonders heißen Arbeitsumgebungen.

Für Arbeitsschutzverantwortliche stellt sich häufig die Frage, wie sich gesetzliche Anforderungen, Sicherheit und praktische Umsetzbarkeit miteinander verbinden lassen. Schutzmaßnahmen sind nur dann wirksam, wenn sie von den Beschäftigten akzeptiert und konsequent genutzt werden. Schutzkleidung, die neben Sichtbarkeit und UV-Schutz auch thermische Entlastung bietet, kann dazu beitragen, diese Akzeptanz zu erhöhen. Gleichzeitig kann sie Unternehmen unterstützen, ihre Verantwortung für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz wahrzunehmen. Angesichts zunehmender Hitzewellen und steigender UV-Belastung wird das Thema künftig weiter an Bedeutung gewinnen. Moderne PSA, die Schutz und Komfort miteinander verbindet, kann dabei einen wichtigen Beitrag leisten, um sichere Arbeitsbedingungen auch unter anspruchsvollen klimatischen Bedingungen zu gewährleisten.

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