• Atemschutz, Augenschutz, Berufs- und Arbeitskleidung, PSA

Nur gut sitzender Atemschutz wirkt zuverlässig

  • Mai 28, 2026

Die Kontrolle der Staubexposition stellt bei zahlreichen mechanischen Bearbeitungsprozessen nach wie vor eine tägliche Herausforderung dar. Hersteller Medicom bietet Lösungen, Mitarbeiter umfassend vor den potentiellen Gefahren unterschiedlicher Stäube zu schützen.

Masken schützen vor krebserregendem Hartholzstaub. // Fotos (2): Medicom

Sägen, Schleifen oder spanende Bearbeitung – trotz vorhandener Absaug- und Lüftungssysteme lassen sich die realen Arbeitsbedingungen nicht immer so steuern, dass die Konzentrationen unterhalb der geltenden Grenzwerte bleiben. In Deutschland gilt Hartholzstaub als krebserzeugend. Der Arbeitsplatzgrenzwert ist gemäß BAuA und TRGS 553 auf 2 mg/ccm (einatembare Fraktion) festgelegt. Die Exposition gegenüber einatembarem kristallinem Siliziumdioxid unterliegt aufgrund ihrer Auswirkungen auf die Atemwege der TRGS 559. Nach Angaben der DGUV zählen diese Belastungen zu den Hauptursachen für Berufskrankheiten in der Holz- und Werkstoffindustrie.

Vor diesem Hintergrund bilden technische und organisatorische Schutzmaßnahmen zwar eine unverzichtbare Grundlage, reichen jedoch nicht immer aus. Persönliche Schutzausrüstung (PSA) wird dann zu einem entscheidenden Faktor – vorausgesetzt, sie ist unter realen Arbeitsbedingungen tatsächlich wirksam und wird von den Beschäftigten akzeptiert.

Der Hersteller bietet für weitergehenden Schutz auch komplette Schutzanzüge.

Genau an dieser Schnittstelle zwischen theoretischer Leistungsfähigkeit und tatsächlicher Schutzwirkung setzt Medicom an. Seit über 50 Jahren entwickelt die Unternehmensgruppe Einweg-PSA mit einer starken industriellen Verankerung in Europa. Ein wesentlicher Teil der Produktion von Atemschutzmasken und Nitrilhandschuhen erfolgt in Europa, insbesondere in Frankreich. Dies gewährleistet Versorgungssicherheit, Rückverfolgbarkeit sowie die Einhaltung europäischer und deutscher regulatorischer Anforderungen.

Über den Atemschutz hinaus verfolgt Medicom einen ganzheitlichen Ansatz. Mit der Übernahme von Wee Safe im Jahr 2022 wurde das Portfolio um Schutzkleidung erweitert. Dazu gehören Schutzanzüge, die auf die realen Anforderungen industrieller Arbeitsumgebungen ausgelegt sind: mechanische Beständigkeit, Atmungsaktivität und ergonomisches Design – bei gleichzeitigem Schutz vor Partikeln und bestimmten Flüssigkeitsspritzern.

In staubbelasteten Arbeitsumgebungen hängt die Schutzwirkung von PSA ebenso sehr von ihrer Leistung wie von ihrer tatsächlichen Anwendung ab. Ein schlecht sitzender Atemschutz verliert schnell an Wirksamkeit, wie auch die DGUV betont. Vor diesem Hintergrund hat Medicom eine neue Generation von FFP-Atemschutzmasken entwickelt. Dazu gehört das Modell Fit+ Pro.

Die Maske entspricht der Norm EN 149 und ist als PSA der Kategorie III klassifiziert. Sie ist als FFP2- oder FFP3-NR-Ausführung erhältlich und für Arbeitsumgebungen mit hoher Partikelkonzentration konzipiert. Die dreiteilige Faltkonstruktion ermöglicht eine gute Anpassung an unterschiedliche Gesichtsformen. Dichtlippen aus Schaumstoff an den entscheidenden Kontaktzonen tragen dazu bei, Leckagen zu minimieren. Das System mit verschiebbaren Kopfbändern und Fixierring erleichtert die individuelle Anpassung und sorgt für einen stabilen Sitz unter realen Einsatzbedingungen. Ein optionales Ausatemventil erhöht den Tragekomfort, indem es Wärme und Feuchtigkeit im Maskeninneren reduziert und die Beschlagbildung bei Brillenträgern verringert.

Durch die Kombination von Atemschutz und Körperschutz innerhalb abgestimmter Produktlinien sowie durch eine überwiegend europäische Produktion verfolgt Medicom einen praxisnahen Ansatz in der Prävention: Lösungen, die nicht nur normkonform sind, sondern vor allem im Arbeitsalltag wirksam bleiben.

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