• Berufs- und Arbeitskleidung, PSA

Richtige Pflege für lange Haltbarkeit

  • November 27, 2025

Arbeitsbekleidung wird im Einsatz täglich extrem belastet – durch Schweiß, Staub, Wetter, Reibung und mechanische Belastung. Nur durch richtige Reinigung und Pflege bleibt die Schutzfunktion, Bewegungsfreiheit und Materialqualität erhalten. Tinez Workwear hat Infos und Tricks für langlebige Workwear.

Insbesondere die robuste Kleidung aller in der Höhe Tätigen bedarf besonderer Pflege, damit sie lange zuverlässig ihren Träger schützt.

Ein wichtiger Vorteil, den die sorgfältige und richtige Pflege von Workwear bietet, ist die deutlich verlängerte Haltbarkeit. Denn, so weiß man bei Tinez, gut gepflegte Kleidung hält länger und muss seltener ersetzt werden.

  1. Pflegeetikett beachten:
    Die Herstellerangaben sind nicht optional: Sie zeigen Temperaturgrenze, Waschmodus und Hinweise wie „nicht bleichen“, „nicht heiß bügeln“. Vor dem Waschen sollte man die Arbeitskleidung auf sichtbare Schäden prüfen (z. B. offene Nähte, Risse) und gegebenenfalls reparieren. Bei grobem Schmutz hilft oft bereits das Abwischen mit einem trockenen oder auch feuchten Tuch.
  2. Sortieren und getrennt waschen:
    Workwear kann in der regulären Haushaltswäsche mit ähnlichen Farben gewaschen werden. Abnehmbare Teile wie die Kapuze oder Snap Pockets, sollte man abnehmen und separat in einem Wäschebeutel waschen. Sollte man seine Produkte zum ersten Mal waschen, dann idealerweise alleine, damit sie nicht auf andere Textilien abfärben.
  3. Vorbehandlung von Flecken:
    Stark verschmutzte Kleidung sollte möglichst sofort vorbehandelt werden. Bei Öl- und Fettflecken kann ein milder Entfetter helfen. Schweiß- und Deorückstände lassen sich oft mit lauwarmen Wasser und einem milden Reiniger entfernen. Tinte- und andere Farbflecken lassen sich mit einem Spezialfleckenentferner entfernen. Solche Produkt sollte man jedoch immer erst an unauffälliger Stelle testen.
  4. Waschmittel & Temperatur:
    Verwenden sollte man möglichst milde Flüssigwaschmittel ohne optische Aufheller oder Bleichmittel, da diese Materialien und Funktionen beschädigen können. Zu beachten ist auch die Maximaltemperatur je nach Pflegeetikett. Verzichten sollte man beim Waschen der Workwear auf Weichspüler, denn auch dieser kann die Funktion der Membranen oder Beschichtungen beeinträchtigen.
  5. Trocknen & Imprägnieren:
    Lufttrocknen ist für Workwear am Besten. Idealerweise hängt man die Textilien im Schatten auf, fern von direkten Hitzequellen. Im Trockner sollten Produkte wenn überhaupt erlaubt nur schonend trocknen. Wenn Kleidung eine wasserabweisende Ausrüstung hat, lässt diese mit der Zeit nach. Ein Abperltests zeigt an: Perlen die Wassertropfen nicht mehr ab, ist Nachimprägnierung nötig. Da genügt üblicherweise ein handelsübliches Imprägnierspray.
Verschmutzte Workwear ist sorgfältig zu einigen, damit die jeweiligen Schutzfunktionen erhalten bleiben. // Fotos (2): unsplash / Tinez

Die Workwear für Höhenarbeiter, Seilzugangstechniker oder auch Industriekletterer besteht häufig aus besonders robusten Materialien. Besteht die Workwear also aus hochabriebfestem Gewebe, hat entsprechende Verstärkungen oder spezielle Membranen, bedarf es einer besondere Pflege. Dabei ist darauf zu achten, dass Reißverschlüsse, Velcros und Knöpfe geschlossen oder fixiert sind, bevor man sie wäscht, damit sie beim Waschvorgang keinen Schaden nehmen. Wenn die Kleidung reflektierende Elemente oder Sicherheitsmerkmale hat, ist darauf zu achten, dass diese durch Reinigung nicht beeinträchtigt werden. Hier kann man das Textil auch auf links drehen. Bei Regenbekleidung sollte die Bekleidung allerdings auf rechts bleiben, um die verschweißten Nähte bestmöglich zu schonen.

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